Thema 01
Dezentrale Energieerzeugung
Mit der dezentralen Energieerzeugung verändert sich die Rolle von Gebäuden grundlegend. Sie sind nicht mehr nur Energieverbraucher, sondern zunehmend Teil der Versorgung. Das schafft wirtschaftliche Potenziale, setzt aber eine klare konzeptionelle Grundlage voraus. Eine Anlage, die ohne passendes Nutzungskonzept geplant wird, verschenkt ihren wirtschaftlichen Wert noch bevor sie in Betrieb geht.
Überblick
Von der Erzeugung zum Verbrauch
Stromerzeugungsanlage
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Eigenverbrauch | direkt im Gebäude
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Mieterversorgung | Wohn- und Gewerbeeinheiten
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Speicherung | zeitversetzte Nutzung
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Netzeinspeisung
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Sektorenkopplung | Energiemanagementsystem
Relevante Einflussfaktoren
01
Regulatorik
02
Strategie
03
Wirtschaftlichkeit
04
Technik
Was wir für jede Liegenschaft berechnen
Autarkiegrad
Wie unabhängig die Liegenschaft vom Netz wird
Amortisationszeit
Ab wann sich die Investition rechnet
Eigenverbrauchsquote
Wie viel des erzeugten Stroms direkt vor Ort genutzt wird
Wir dimensionieren Photovoltaik und Speicher passend zum Lastprofil und vergleichen die Betreibermodelle von Eigenverbrauch über Mieterstrom bis zur Volleinspeisung. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare Wirtschaftlichkeitsrechnung je Standort.
Entscheidend in der Praxis
In der Praxis zeigt sich, dass die wesentlichen Fragen selten technischer Natur sind. Ausschlaggebend sind eine fundierte Modellauswahl, realistische Wirtschaftlichkeitsannahmen und vertragliche Strukturen, die langfristig tragfähig sind. Bei größeren Beständen erfordert das ein strukturiertes Vorgehen, das Standorte bewertbar macht, Modelle vergleichbar hält und Prioritäten fachlich begründet.
